Was kommt als nächstes?

Beachten Sie ebenfalls: Die Rubrik «Erfahrungen aus dem Ausland»

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Ginge es nach der Mehrheit des Nationalrats, wäre nebst der sexuellen Orientierung auch die gefühlte Geschlechtsidentität unter strafrechtlichen Sonderschutz gestellt worden. Der Ständerat sprach sich allerdings – dem Bundesrat folgend – gegen dieses zusätzliche Kriterium aus. In anderen westlichen Ländern ist die gefühlte Geschlechtsidentität bereits heute ein geschütztes Diskriminierungskriterium. Mit verheerenden Folgen für die freie Gesellschaft. Ebenso absurde wie erschreckende Beispiele zeigen, wohin ausufernde «Dikskriminierungsgesetze» letztlich führen.

England (2019): Trans-«Frau» als Mann bezeichnet – Prozess!

Weil sie eine Trans-«Frau» als Mann bezeichnet hatte, wurde Kate Scottow vor den Augen ihrer beiden Kinder im Alter von 10 Jahren und 20 Monaten verhaftet. Ihr werden «beleidigende Äusserungen» vorgeworfen, weil sie im Internetforum Mumsnet den Transgender-Aktivisten Stephanie Hayden, der sich selbst als «Frau» fühlt, als Mann angesprochen hatte. In Grossbritannien ein Staftatbestand! Für die 38-jährige Engländerin Kate Scottow kann «ein Mensch nicht wirklich sein Geschlecht ändern». Hayden erstattete Anzeige. Damit begann für Kate Scottow ein Alptraum. Möglich machen das die zwischen 1999 und 2010 unter den Labour-Regierungen eingeführten «Anti-Diskriminierungsgesetze». Im Zuge ihrer Verhaftung wurden das Smartphone und der Computer von Kate Scottow beschlagnahmt. Auf der Polizeistation wurde sie, bevor es zum Verhör kam, sieben Stunden in einer Zelle ohne Sanitäreinrichtungen festgehalten. Richter Jason Coppel erliess eine einstweilige Verfügung gegen Scottow, mit der ihr untersagt ist, auf sozialen Netzwerken etwas zu oder über Hayden zu schreiben, das ihn auf irgendeine Weise mit seiner «früheren, männlichen Identität» in Verbindung bringt. Zugleich wurden gegen Scottow in der Sache Ermittlungen eingeleitet. Am 21. August kam es zur Anklageerhebung. Die 38-jährige Mutter wird bald im ersten Prozess dieser Art vor Gericht stehen.

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Kanada (2019): Hormon-Therapie kritisiert – verurteilt!

Hart traf es einen Vater in Kanada. Dieser hatte friedlich versucht, seine 14-jährige Tochter, die sich als «Junge» fühlt, davon zu überzeugen, ihre Hormontherapie einzustellen. Der Vater thematisierte die von einem Gericht verfügte Hormontherapie auch in Interviews und bezeichnete in denselben seine Tochter als «Mädchen»: «Ihre DNA wird sich durch all die Experimente, die sie anstellen, nicht ändern», sagte er gegenüber «The Federalist». In Kanada reicht das bereits, um strafrechtlich verfolgt zu werden. Richterin Francesco Marzari vom Obersten Gerichtshof von British Columbia verurteilte den Familienvater wegen «häuslicher Gewalt».

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